Im September war zum Glück wieder ein wenig mehr los für mich und für die ARYAD. Es fing mit unserer monatlichen Gesamtversammlung am 12. an. Meine erste Versammlung bei der ich offiziell als Koordinator gearbeitet habe. Generell ist Aufbruchsstimmung. Ich habe den ersten Stritt in Richtung bessere Koordination umgesetzt. Wir haben eine Telefonliste, mit der wir hoffentlich Vereinbarungen und Termine besser verbreiten können, sodass Leute nicht mehr sagen köönnen, dass sie nichts von einem Treffen wussten.
Die großen Pläne von Farm und Office sind momentan relativ in den Hintergrund geraten. In erster Linie wohl, weil erste einige andere Dinge erledigt werden müssen.
Unsere wichtigstes Projekt momentan ist die Einrichtung eines Bankkontos, was unsere Geldflüsse erleichtern solll und mehr Transparenz schaffen. Dafür sind wir zu verschiedenen Banken in Kumasi gegeangen um die Angebote zu vergleichen und uns ersteinmal einen Überblick zu verschaffen. Die Anforderungen, welche eigentlich alle Banken ziemlich ähnlich stellen zwingen uns nun zu noch anderen Hürden die erst gemeistert werden müssen.
Banale Dinge wie eine Postanschrift oder amtliche Unterlagen stellen aufeinmal ein Problem da. Das bestehen Postfach, besteht überraschenderweise doch nicht mehr und es muss ein neues her. Fehlende Unterlagen, die unsere Registrierung im Social Welfare bestätigen sollen, stellen nun die größte Aufgabe dar. Als ich bei dem Officer in Charge of NGO matters ein entsprechendes Dokument einholen wollte, ist ihm auf einmal aufgefallen, dass das bisher geltene Statement der SW doch nicht mehr gilt. Wir hatten schon einmal versucht, unseren eigenen Namen registrieren zu lassen und waren damals schon mit der SW in Verhandlungen. Das darmalige Ergebnis: Eine unabhängige Registrierung außerhalb der bestehenden Ghana National Association of the Deaf wird nicht gestattet aber jede Aktivität und offizielle Schreiben, werden von der SW gestützt.
Dieser Vereinbarung folgend wollte ich nun einen Brief, der uns die Einrichtung eines Bankkontos ermöglichn würde, einholen. Nach Gesprech mit dem Chief Officer und allen ist der neue Stand, dass wir uns als NGO eintragen lassen werden um damit unabhängig und eigenständig zu werden. Hierfür müssen allerdings nun wieder ander Dinge erledigt werden. Eine Satzung muss her, (es besteht schon eine, die allerdings wieder überarbeitet werden muss), und viel schwieriger: 320 Ghana Cedis wird verlangt um in den Genuss kommen zu dürfen, sich NGO zu nennen.
Für diese 320Ghana Cedis muss jetzt entweder Geld eingesammelt werden oder gewartet werden, bis die Kühe verkauft sind. Also abwarten.
Eine andere neue Aufgabe hat sich ebenfalls jetzt im September ergeben: Zu besuch in dem Dorf einer Freundin, traf ich durch einen Zufall eine Frau, die mich erst für gehörlos hielt und mir dann, nach Aufklärung erzählte, dass in ihrem Dorf ein gehörloses Mädchen leben würde, deren Eltern zu arm seien sie in die Schule zu schicken. Jetzt habe ich verschiedene Infos eingesammelt und bringe sie und einen Anderen Jungen aus einem anderen Dorf nach Jamasi um in die Schule gehen zu können. Auf den Vorschlag, wird wohl die Association selbst ohne großen Besitz etwas beisteuern und wir versuchen an öffentliche Gelder zu kommen, um die nötigen Kosten zu decken. In dieser Woche fängt die Schule an und jetzt wohl auch für zwei neue Schüler. Es ist schön zu sehen wie das Mädchen jetzt schon ein wenig auftaut und gebärdet und sich dann vorzustellen, was es für sie heißen wird, wenn sie eine Sprache lernt und sich noch viel mehr ausdrücken kann.
In sachen Batik steht immernoch ziemlich viel in den Sternen allerdings ist der Himmel auch klar. Es gibt die gute Aussicht von zwei viel versprechenden Aufträgen und generell großer Nachfrage. Was nur fehlt: Arbeiter. Ich hoffe, dass in den nächsten Wochen eine Vereinbarung mit der Schule zu stande kommen kann, dass Schüler weiter kommen können und sich jetzt wohl sogar ein wenig Geld verdienen. Außerdem arbeite ich gerade an einem Auftrag von 13 Stempeln. Mein Freund, der Schnitzer neben der Schule, hat mich mit einer Frau bekannt gemacht, die im großen Styl Batik produziert und verkauft. Der Beginn ist der Auftrag und ich hoffe, dass sich eine Fruchtbare Wechselwirkung ergeben wird, bei der eventuell auch Schüler bei ihr weiter machen können, wenn sie bei mir die Basics gelernt haben.
Drei FastFacts zum September:
1. In Kumasi kostet die Wasseraufnahme genauso viel wie die Abgabe: 5 pesewas(2.6Cent)
2. In Twi ist ich weis und ich weis nicht genau der selbe Satz. Nur die Stimme macht den Unterschied
3. In der ghanaischen Kultur ist Pupsen ein absolutes NoGo
Mehr in einem Monat
Euer
Henning
Sonntag, 3. Oktober 2010
Mittwoch, 1. September 2010
Monatsbericht August
Seit heute bin ich offiziell nicht mehr an der Schule beschäftigt sondern meine Anstellung ist zur Association übergelaufen. Im August drehte es sich bei mir viel um verschiedene Geschichten die mein weiteres Bleiben ermöglichen sollten. Visums anträge wollten geschrieben werden, neue Verträge unterzeichnet und und und. Die Schuzle habe ich nun verlassen und bin jetzt endgültig umgezogen. Ich habe das Zimmer meiner Wahl bekommen im Haus von Robert. Wir mussten nur noch ausfägen und die Decke machen und Zack hatte ich ein neues Zuhause. Es ist groß, näher am Essen und vor allem ganz für mich allein und sogar mit Schreibtisch. Der einzige Nachteil: das Haus hat kein Klo. Zu dem Fall müssen wir momentan noch irgendwelche Notlösungen finden.
Außerdem war wohl ein Höhepunkt im August das Fussballspiel Kumasi Deaf gegen Koforidua Deaf in Koforidua, Eastern Region. Sammt An- und Abreise im völlig überfüllten Sprinter war es auf jeden Fall ein Abenteuer, gekrönt von dem 1:0Sieg, den wir unerwartet mit nach Hause bringen konnten. Jetzt befinden wir uns in den Vorbereitungen das Rückspiel zu organisieren, wobei es durchaus eine Herausvorderung darstellt eben so gute Bedingungen zu stellen, wie wir sie in Koforidua antreffen durften mit FIFA-Schitsrichtern, Stadion und allem drumm und dran. Davon wohl mehr im nächsten Bericht.
Warum sonst im August nicht soviel passsiert ist, lag wohl daran, dass ich krank war. Malaria geht eben an keinem vorbei. Wohl schon zum zweiten Mal jetzt habe ich die Sagen umwogene Tropenkrankheit bekommen. Nur das sie mich dieses Mal doch mehr von den Socken gehauen hat. Meine persönlichen Symptome sind starke Kopfschmerzen, Gliederschmerzen und Migrene ähnliche Augenhöhlenschmerzen aber am stärksten Schwäche und Kreislaufprobleme. Wenn man sich viel ausruht ist das kein Problem, wenn nicht zwingt einen der Körper dazu. Naja, ob es die Akut Medikamente waren oder meine Profilaxe, ich bin jedenfalls wieder auf den Beinen. Ich wünsch es auf jeden Fall keinem, obwohl es bei mir wohl nur eine abgeschwachte Variante war und ich nicht 25Kilo verlloren hab und am Tropf hing. Also für alle die auch mal in Malariagebiete fahren werden. Immer schön Profilaxe nehmen und nicht zu viel Panik es muss nicht immer schlimm ausfallen.
Drei Fastfacts zum August:
1. Kokusnusspalmen sterben schnell, wennn man nur einen heisen Nagel in den Stamm schlägt
2. Englisch: pen pal, bedeutet Brieffreund
3. Malaria bricht verspätet aus, weil der Erreger sich erst in der Leber einsiedeln muss
Mehr in einem Monat
Außerdem war wohl ein Höhepunkt im August das Fussballspiel Kumasi Deaf gegen Koforidua Deaf in Koforidua, Eastern Region. Sammt An- und Abreise im völlig überfüllten Sprinter war es auf jeden Fall ein Abenteuer, gekrönt von dem 1:0Sieg, den wir unerwartet mit nach Hause bringen konnten. Jetzt befinden wir uns in den Vorbereitungen das Rückspiel zu organisieren, wobei es durchaus eine Herausvorderung darstellt eben so gute Bedingungen zu stellen, wie wir sie in Koforidua antreffen durften mit FIFA-Schitsrichtern, Stadion und allem drumm und dran. Davon wohl mehr im nächsten Bericht.
Warum sonst im August nicht soviel passsiert ist, lag wohl daran, dass ich krank war. Malaria geht eben an keinem vorbei. Wohl schon zum zweiten Mal jetzt habe ich die Sagen umwogene Tropenkrankheit bekommen. Nur das sie mich dieses Mal doch mehr von den Socken gehauen hat. Meine persönlichen Symptome sind starke Kopfschmerzen, Gliederschmerzen und Migrene ähnliche Augenhöhlenschmerzen aber am stärksten Schwäche und Kreislaufprobleme. Wenn man sich viel ausruht ist das kein Problem, wenn nicht zwingt einen der Körper dazu. Naja, ob es die Akut Medikamente waren oder meine Profilaxe, ich bin jedenfalls wieder auf den Beinen. Ich wünsch es auf jeden Fall keinem, obwohl es bei mir wohl nur eine abgeschwachte Variante war und ich nicht 25Kilo verlloren hab und am Tropf hing. Also für alle die auch mal in Malariagebiete fahren werden. Immer schön Profilaxe nehmen und nicht zu viel Panik es muss nicht immer schlimm ausfallen.
Drei Fastfacts zum August:
1. Kokusnusspalmen sterben schnell, wennn man nur einen heisen Nagel in den Stamm schlägt
2. Englisch: pen pal, bedeutet Brieffreund
3. Malaria bricht verspätet aus, weil der Erreger sich erst in der Leber einsiedeln muss
Mehr in einem Monat
Samstag, 14. August 2010
Neue Arbeitsstelle
ASHANTI REG. YOUTH ASSOCIATION OF THE DEAF
BOX 12128 KUMASI-ADUM, KUMASI
Die Ashanti Regional Youth Association of the Deaf wurde im Jahre 2005 von 5 Jugendlichen als Zweig der Regionalen Sektion der nationalen Deaf Association (GNAD Region Ashanti) gegründet. Das Motiv der Neugründung eines Jugendflügels in der Nationalen Gesellschaft war damals und ist immernoch das Verbessern der sozialen und praktischen Lebenssituation der Gehörlosen Jugendlichen und jungen Erwachsen in der Ashanti Region. Der Ashanti Deaf Youth Wing (ash, Gehoerlosen Jugendfluegel) ist aus Eigeninitiative entstanden, von jungen Gehörlosen in dieser Region die unzufrieden mit dem aktuellen Zustand gemeinsam für sich und andere etwas ändern wollten und wollen.
Aus dem regionalem Jugendzweig der nationalen Gehölosen Vereinigung ist nun die eigenständige Ashanti Regional Youth Association of the Deaf (ARYAD) geworden.
Soziale Situation der gehörlosen jungen Menschen in Ashanti, Ghana
Die Ashanti Region hat mit der Ashanti School for the Deaf eine Lehrinstitution für Gehörlose. Trotz unzureichenden Bedingungen und einem eventuell weniger aussagekräftigem Abschluss erlernen die Schüler an der Ashanti School for the Deaf etwas elemantar wichtiges, die Gebärdensprache. Die Ghanaische Gebärdensprache, welche sich aus der Amerikanischen Gebärdensprache entwickelt hat und dieser noch sehr nahe ist, gibt den Kindern ein Kommunikationsmedium.
Erst durch Kommunikation kann auch richtige Sozialisierung beginnen, weshalb die Sozialisierung und Karakterbildung der meisten Kinder erst in der Schule beginnt. Da jene Sozialisierung in erster Linie dort statt findet ist sie damit vor allem eine Sozialisierung in die Gehörlosengemeinschaft. Der Bruch, der bei den meisten Jugendlichen mit dem Schulabschluss und damit der Abnabelung der zentralen kulturellen und sozialen Institution stattfindet, ist sehr stark. Es gab und gibt kaum soziale Netzwerke und Institutionen, die die soziale Entwicklung der Jugendlichen auffangen und weiterfuehren. Die Sozialen Strukturen beschrenken sich auf private Beziehungen, weiterhin auf die Schule als gelegentlicher Wiedersehensort, einige Kirchen und einen im zentralen Kumasi gelegenen Glassschneider als allgemeinen Treffpunkt. Aktives kulturelles Zusammenleben ist jedoch sehr erschwert und in vielen Fällen enden die gehörlosen Jugendlichen schon nach der Schule in, durch Sprachbarrieren bedingte, Einsamkeit.
Akademische Situation der gehörlosen Jugendlichen in Ashanti, Ghana
In der Ashanti Region Ghanas gibt es eine Gehörlosenschule mit etwa 450 Schülern und Schülerinnen. An der Schule hat die Mehrheit der Lehrer keine bis geringe Spezialqualifikation für das Unterrichten gehörloser Kinder und lernt von der Regierung stationiert erst an der Schule die Ghanaische Gebärdensprache. Aus dieser Situation allein schon erschließen sich Vorraussetzungen die in Ghana schlussendlich Gehörlosigkeit zu einer stärkeren Behinderung machen, als sie in den meisten entwickelten Ländern ist.
In der Schule erhalten die Schüler dennoch eine Schulausbildung die zum gleichen Junior-High-School-Abschluss führt wie jene für hörende Kinder.
Nach diesem Schulabschluss können die Schüler optionell eine berufsspezifische Weiterbildung anhängen. Der Vocational-(Berufsschul-)Zweig der Ashanti School for the Deaf bietet die Handwerke: Textilien(traditionelles Kente-Weben und Batik Tye and Dye), Tischlern, Kochen und Schneidern an. Jedoch ergibt sich aus den Lücken in der vorhergangenen Schulbildung, begrenztem Buget, vermehrt unterschätzendem Bild der Schüler und der Wahl der Handwerke eine kaum zielgerrichtete Weiterbildung. In der Regel ermöglicht sie den Schülern nach drei Jahren nicht, mit dem Erlernten das eigene täglich Brot verdienen zu können.
Eine akademische Weiterbildung ist an der einzigen Senior-High-School for the Deaf in Mampong (Eastern Region) moeglich. Jedoch ist sie kostenpflichtig und damit für viele potenziell geeignete Kandidaten unerreichbar.
Der erfolgreiche Abschluss einer Senior-High-School qualifiziert in Ghana für das Studieren an einer Universität. Praktisch ist es für gehörlose junge Menschen sehr schwer. Da neben dem enormen finanziellen Aufwand es kaum oder nur teure Dolmetscher gibt und vom Staat keine Unterstützung gewährleistet wird.
Aus diesen schlechten Bedingung resultiert neben einem sozialen Bruch mit Beendigung der Schullaufbahn auch berufliche Perspektivlosigkeit und damit oft langanhaltene Abhängigkeit von den Eltern, Armut und im schlimmsten Falle Kriminalität.
Aktivitäten der ARYAD
Seit ihrer Gründung wuchs die ARYAD von 5 auf mehr als 120 Mitglieder beider Geschlechter im Alter von 10 bis 35 Jahren. Durch Eigeniniziative und in kompletter Eigenregie hat sich eine Vereinsstruktur entwickelt mit gewähltem Presidenten, Executive und Fussballmanschaft. Es gibt einen monatlichen Vereinsbeitrag, der gemeinschaftliche Aktivitäten finanziert und monatlich abgehaltene Versammlungen. Eigenständig werden Beschlüsse über politische, kulturelle und soziale Aktivitäten getroffen.
Trotz des schon vier jährigen Bestehens, konnten bisherige Pläne der ARYAD vor allem aus finanziellen Gründen nicht in die Tat ungesetzt werden.
Es gab einen groß angelegten Versuch eine Berufsschule mit den Fächern Batik, Tischlern, Schneidern, ICT, Weben und Landwirtschaft einzurichten, was allerdings schon im Vorfelde am administrativen und finanziellen Aufwand scheitern musste.
Es gab gemeinschaftliche Aktivitäten, wie einen gemeinsamen Ausflug zu Ostern. Doch weitere Pläne für ein gemeinsames Silvester mussten abermals an den Finanzen scheitern.
Aktuelle Aktivitäten
Politik
Innerhalb des letzten halben Jahrs hat die ARYAD verschiedene Aktivitäten durchgeführt. Es gab den Versuch sich formell und offiziell von der Mutter-Vereinigung abzuspalten und in der Regional Register einen eigenen Namen zu etablieren und damit komplette Unabhängigkeit zu besiegeln. Der Antrag wurde von Seiten der Social Welfare abgelehnt. Die politische Position der ARYAD hat sich damit allerdings trotzdem geändert, da von der Social Welfare amtliche Unterstützung bei jeder Aktivität zuversichert wurde.
Konkret damit verbunden ist momentan die Suche nach einem Konto auf einer geeigneten Bank für bessere und sicherere Geldflüsse innerhalb der Association und von außen und der geplante Beitritt einer Partei für wenigstens potenzielle Lobbyarbeit.
Farm
Mit der Unterstützung zweier Kirchengemeinden in Deutschland (Kirchengemeinde Blankenese, Kirchengemeinde Sülldorf – Iserbrook) konnte die ARYAD einige ihrer vielen Ideen kürzlich in die Tat umsetzen.
Gemeinschaftlich hat sich die ARYAD im Februar drei Kühe gekauft. Schon längere gab es die Überlegung eine gemeinschaftliche Farm zu beginnen um einerseits Gemeinschaftskapital zu erhalten allerdings ebensowichtig eine neue Ausbildungsmöglichkeit zu gründen. Die Farm war geplant sowohl Lebensmittelanbau als auch Tierhaltung zu enthalten. Bedingt durch den Zeitpunkt zu dem sich die finanzielle Möglichkeit ergab wurde bis jetzt nur die Tierhaltung in die Tat umgesetzt. Die drei Kühe werden auf öffentlichem Grund mit einer großen Herde gehalten und Es gibt eine Arbeitsgruppe unter der Aufsicht eines gehörlosen Fachmanns, die die Kühe mit Wasser, Futter und Medikamenten versorgt.
Fußballmanschaft
Die Deaf Youth Glitter Stars ist die Gehörlosen Fusballmanschaft in Kumasi. Unter Eigenregie finden wöchentliches Training und Freundschaftsspiele statt. Da es keine Liga oder ähnliche Strukturen gibt, in denen die Manschaft eingegliedert ist, bestehen die Wettkampfaktivitäten der Manschaft in erster Linie aus Spielen gegen hörende Amateur Teams, die ASH-Deaf Schulmanschaft oder andere Gehörlose Regionalmanschaften.
Es gab ein Neujahrstrainingslager und Auswertsspiele in Biniani, Bechem oder Koforidua sowie Heimspiele in Kumasi und Jamasi.
ARYAD at ASH-DEAF
Am 10. Juli 2010 veranstaltete die ARYAD einen Tag voller gemeinschaftlicher Aktivitäten an der Ashant School for the Deaf. 20 Mitglieder organisierten einen Batik Workshop, Dame- und Mensch-Ärgere-Dich-Nicht-Turniere und Fußball sowie Volleyballwettkämpfe mit abschliesender Preisverleihung. Es war ein schöner Tag des Zusammenseins und eine willkommende Abwechslung zum normalen Schulalltag der Schüler.
Batik Workshop
Unter der Aufsicht eines deutschen Freiwilligen findet an der Ashanti School for the Deaf ein Batik-Workshop statt, der von der ARYAD unterstützt wird. Nachmittags unterrichten sich in erster Linie Schülerinnen gegenseitig das Waxdrucken und Färben von Stoffen. Die Produkte werden verkauft und der Gewinn reinvestiert.
Pläne
Farm -Mitte September am Ende der muslimischen Fastenzeit Ramadan, sollen die bis dahin angefütterten Kühe verkauft werden. Mit dem Gewinn wird dann die Idee der Farm weiter in die Tat umgesetzt. Um die Nutzpflanzen anbauen zu können, muss Land gekauft und bestellt, ebenso wie Geräte und Saatgut beschafft werden. Zunächst wird mit dem Anbau von Bohnen und Ingwer begonnen um dann im Mai zur richtigen Zeit Mais im großen Stil anzubauen.
Office -Es besteht der Wunsch eine gemeinsame Geschäftsstelle zu gründen. Mit den Einnahmen aus Landwirtschaft und Tierhaltung sollen Räume möglichst zentral in Kumasi gemietet werden. Die Geschäftstelle wird viele Funktionen gleichzeitig erfüllen. Zum einen als Anlaufstelle für interne und externe, damit Koordinationspunkt für eigene Aktivitäten Kontakt- und Informationsstelle für Interessierte. Eine Wichtigkeit eines solchen Ortes ist die Representation nach außen. Es können verschiedene Produkte Made by the Deaf verkauft werden, Aufklärung über Gehörlosigkeit betrieben werden und Kontakte geknüpft.
Kontakt
Robert K. Acheampong (Chairman)
P.O.Box 39,
Jamasi-Ashanti
E-Mail: robertdeaf23@yahoo.ca
Mobile SMS: +233279370493
Henning Lemcke (Coordinator)
E-Mail: henninglemcke@web.de
Mobile: +233540560181
BOX 12128 KUMASI-ADUM, KUMASI
Die Ashanti Regional Youth Association of the Deaf wurde im Jahre 2005 von 5 Jugendlichen als Zweig der Regionalen Sektion der nationalen Deaf Association (GNAD Region Ashanti) gegründet. Das Motiv der Neugründung eines Jugendflügels in der Nationalen Gesellschaft war damals und ist immernoch das Verbessern der sozialen und praktischen Lebenssituation der Gehörlosen Jugendlichen und jungen Erwachsen in der Ashanti Region. Der Ashanti Deaf Youth Wing (ash, Gehoerlosen Jugendfluegel) ist aus Eigeninitiative entstanden, von jungen Gehörlosen in dieser Region die unzufrieden mit dem aktuellen Zustand gemeinsam für sich und andere etwas ändern wollten und wollen.
Aus dem regionalem Jugendzweig der nationalen Gehölosen Vereinigung ist nun die eigenständige Ashanti Regional Youth Association of the Deaf (ARYAD) geworden.
Soziale Situation der gehörlosen jungen Menschen in Ashanti, Ghana
Die Ashanti Region hat mit der Ashanti School for the Deaf eine Lehrinstitution für Gehörlose. Trotz unzureichenden Bedingungen und einem eventuell weniger aussagekräftigem Abschluss erlernen die Schüler an der Ashanti School for the Deaf etwas elemantar wichtiges, die Gebärdensprache. Die Ghanaische Gebärdensprache, welche sich aus der Amerikanischen Gebärdensprache entwickelt hat und dieser noch sehr nahe ist, gibt den Kindern ein Kommunikationsmedium.
Erst durch Kommunikation kann auch richtige Sozialisierung beginnen, weshalb die Sozialisierung und Karakterbildung der meisten Kinder erst in der Schule beginnt. Da jene Sozialisierung in erster Linie dort statt findet ist sie damit vor allem eine Sozialisierung in die Gehörlosengemeinschaft. Der Bruch, der bei den meisten Jugendlichen mit dem Schulabschluss und damit der Abnabelung der zentralen kulturellen und sozialen Institution stattfindet, ist sehr stark. Es gab und gibt kaum soziale Netzwerke und Institutionen, die die soziale Entwicklung der Jugendlichen auffangen und weiterfuehren. Die Sozialen Strukturen beschrenken sich auf private Beziehungen, weiterhin auf die Schule als gelegentlicher Wiedersehensort, einige Kirchen und einen im zentralen Kumasi gelegenen Glassschneider als allgemeinen Treffpunkt. Aktives kulturelles Zusammenleben ist jedoch sehr erschwert und in vielen Fällen enden die gehörlosen Jugendlichen schon nach der Schule in, durch Sprachbarrieren bedingte, Einsamkeit.
Akademische Situation der gehörlosen Jugendlichen in Ashanti, Ghana
In der Ashanti Region Ghanas gibt es eine Gehörlosenschule mit etwa 450 Schülern und Schülerinnen. An der Schule hat die Mehrheit der Lehrer keine bis geringe Spezialqualifikation für das Unterrichten gehörloser Kinder und lernt von der Regierung stationiert erst an der Schule die Ghanaische Gebärdensprache. Aus dieser Situation allein schon erschließen sich Vorraussetzungen die in Ghana schlussendlich Gehörlosigkeit zu einer stärkeren Behinderung machen, als sie in den meisten entwickelten Ländern ist.
In der Schule erhalten die Schüler dennoch eine Schulausbildung die zum gleichen Junior-High-School-Abschluss führt wie jene für hörende Kinder.
Nach diesem Schulabschluss können die Schüler optionell eine berufsspezifische Weiterbildung anhängen. Der Vocational-(Berufsschul-)Zweig der Ashanti School for the Deaf bietet die Handwerke: Textilien(traditionelles Kente-Weben und Batik Tye and Dye), Tischlern, Kochen und Schneidern an. Jedoch ergibt sich aus den Lücken in der vorhergangenen Schulbildung, begrenztem Buget, vermehrt unterschätzendem Bild der Schüler und der Wahl der Handwerke eine kaum zielgerrichtete Weiterbildung. In der Regel ermöglicht sie den Schülern nach drei Jahren nicht, mit dem Erlernten das eigene täglich Brot verdienen zu können.
Eine akademische Weiterbildung ist an der einzigen Senior-High-School for the Deaf in Mampong (Eastern Region) moeglich. Jedoch ist sie kostenpflichtig und damit für viele potenziell geeignete Kandidaten unerreichbar.
Der erfolgreiche Abschluss einer Senior-High-School qualifiziert in Ghana für das Studieren an einer Universität. Praktisch ist es für gehörlose junge Menschen sehr schwer. Da neben dem enormen finanziellen Aufwand es kaum oder nur teure Dolmetscher gibt und vom Staat keine Unterstützung gewährleistet wird.
Aus diesen schlechten Bedingung resultiert neben einem sozialen Bruch mit Beendigung der Schullaufbahn auch berufliche Perspektivlosigkeit und damit oft langanhaltene Abhängigkeit von den Eltern, Armut und im schlimmsten Falle Kriminalität.
Aktivitäten der ARYAD
Seit ihrer Gründung wuchs die ARYAD von 5 auf mehr als 120 Mitglieder beider Geschlechter im Alter von 10 bis 35 Jahren. Durch Eigeniniziative und in kompletter Eigenregie hat sich eine Vereinsstruktur entwickelt mit gewähltem Presidenten, Executive und Fussballmanschaft. Es gibt einen monatlichen Vereinsbeitrag, der gemeinschaftliche Aktivitäten finanziert und monatlich abgehaltene Versammlungen. Eigenständig werden Beschlüsse über politische, kulturelle und soziale Aktivitäten getroffen.
Trotz des schon vier jährigen Bestehens, konnten bisherige Pläne der ARYAD vor allem aus finanziellen Gründen nicht in die Tat ungesetzt werden.
Es gab einen groß angelegten Versuch eine Berufsschule mit den Fächern Batik, Tischlern, Schneidern, ICT, Weben und Landwirtschaft einzurichten, was allerdings schon im Vorfelde am administrativen und finanziellen Aufwand scheitern musste.
Es gab gemeinschaftliche Aktivitäten, wie einen gemeinsamen Ausflug zu Ostern. Doch weitere Pläne für ein gemeinsames Silvester mussten abermals an den Finanzen scheitern.
Aktuelle Aktivitäten
Politik
Innerhalb des letzten halben Jahrs hat die ARYAD verschiedene Aktivitäten durchgeführt. Es gab den Versuch sich formell und offiziell von der Mutter-Vereinigung abzuspalten und in der Regional Register einen eigenen Namen zu etablieren und damit komplette Unabhängigkeit zu besiegeln. Der Antrag wurde von Seiten der Social Welfare abgelehnt. Die politische Position der ARYAD hat sich damit allerdings trotzdem geändert, da von der Social Welfare amtliche Unterstützung bei jeder Aktivität zuversichert wurde.
Konkret damit verbunden ist momentan die Suche nach einem Konto auf einer geeigneten Bank für bessere und sicherere Geldflüsse innerhalb der Association und von außen und der geplante Beitritt einer Partei für wenigstens potenzielle Lobbyarbeit.
Farm
Mit der Unterstützung zweier Kirchengemeinden in Deutschland (Kirchengemeinde Blankenese, Kirchengemeinde Sülldorf – Iserbrook) konnte die ARYAD einige ihrer vielen Ideen kürzlich in die Tat umsetzen.
Gemeinschaftlich hat sich die ARYAD im Februar drei Kühe gekauft. Schon längere gab es die Überlegung eine gemeinschaftliche Farm zu beginnen um einerseits Gemeinschaftskapital zu erhalten allerdings ebensowichtig eine neue Ausbildungsmöglichkeit zu gründen. Die Farm war geplant sowohl Lebensmittelanbau als auch Tierhaltung zu enthalten. Bedingt durch den Zeitpunkt zu dem sich die finanzielle Möglichkeit ergab wurde bis jetzt nur die Tierhaltung in die Tat umgesetzt. Die drei Kühe werden auf öffentlichem Grund mit einer großen Herde gehalten und Es gibt eine Arbeitsgruppe unter der Aufsicht eines gehörlosen Fachmanns, die die Kühe mit Wasser, Futter und Medikamenten versorgt.
Fußballmanschaft
Die Deaf Youth Glitter Stars ist die Gehörlosen Fusballmanschaft in Kumasi. Unter Eigenregie finden wöchentliches Training und Freundschaftsspiele statt. Da es keine Liga oder ähnliche Strukturen gibt, in denen die Manschaft eingegliedert ist, bestehen die Wettkampfaktivitäten der Manschaft in erster Linie aus Spielen gegen hörende Amateur Teams, die ASH-Deaf Schulmanschaft oder andere Gehörlose Regionalmanschaften.
Es gab ein Neujahrstrainingslager und Auswertsspiele in Biniani, Bechem oder Koforidua sowie Heimspiele in Kumasi und Jamasi.
ARYAD at ASH-DEAF
Am 10. Juli 2010 veranstaltete die ARYAD einen Tag voller gemeinschaftlicher Aktivitäten an der Ashant School for the Deaf. 20 Mitglieder organisierten einen Batik Workshop, Dame- und Mensch-Ärgere-Dich-Nicht-Turniere und Fußball sowie Volleyballwettkämpfe mit abschliesender Preisverleihung. Es war ein schöner Tag des Zusammenseins und eine willkommende Abwechslung zum normalen Schulalltag der Schüler.
Batik Workshop
Unter der Aufsicht eines deutschen Freiwilligen findet an der Ashanti School for the Deaf ein Batik-Workshop statt, der von der ARYAD unterstützt wird. Nachmittags unterrichten sich in erster Linie Schülerinnen gegenseitig das Waxdrucken und Färben von Stoffen. Die Produkte werden verkauft und der Gewinn reinvestiert.
Pläne
Farm -Mitte September am Ende der muslimischen Fastenzeit Ramadan, sollen die bis dahin angefütterten Kühe verkauft werden. Mit dem Gewinn wird dann die Idee der Farm weiter in die Tat umgesetzt. Um die Nutzpflanzen anbauen zu können, muss Land gekauft und bestellt, ebenso wie Geräte und Saatgut beschafft werden. Zunächst wird mit dem Anbau von Bohnen und Ingwer begonnen um dann im Mai zur richtigen Zeit Mais im großen Stil anzubauen.
Office -Es besteht der Wunsch eine gemeinsame Geschäftsstelle zu gründen. Mit den Einnahmen aus Landwirtschaft und Tierhaltung sollen Räume möglichst zentral in Kumasi gemietet werden. Die Geschäftstelle wird viele Funktionen gleichzeitig erfüllen. Zum einen als Anlaufstelle für interne und externe, damit Koordinationspunkt für eigene Aktivitäten Kontakt- und Informationsstelle für Interessierte. Eine Wichtigkeit eines solchen Ortes ist die Representation nach außen. Es können verschiedene Produkte Made by the Deaf verkauft werden, Aufklärung über Gehörlosigkeit betrieben werden und Kontakte geknüpft.
Kontakt
Robert K. Acheampong (Chairman)
P.O.Box 39,
Jamasi-Ashanti
E-Mail: robertdeaf23@yahoo.ca
Mobile SMS: +233279370493
Henning Lemcke (Coordinator)
E-Mail: henninglemcke@web.de
Mobile: +233540560181
Monatsbericht Juli
Monatsbericht Juli
Das Ende des Julis war das Ende des dritten Schulterms und damit meines Dienstes in der Schule. Es kam alles recht plötzlich und ein wenig durcheinander. Auf einmal waren die Examen da und dann rum. Korrigieren und austeilen. Das Schuljahr ist rum und wir sind raus unspektatulär und unerwaehnt. Ereignesreich hingegen war die endgültig offizielle Eröffnung der Dinning Hall. Dafür sind die Sponsoren aus Holland angereist und nach vielen offiziellen und inoffiziellen aber in beiden Fällen aufregenden Meetings und Gesprächen gekrönt von der Eröffnungsrede des Schul Management Komitees, spektakulär wieder abgereist.
Die Holländer sind eine sehr große Organisation, sehr Finanzstark und sehr genau. Man kann die ganze Situation eigentlich nicht beschreiben ohne partei mit eine der Seiten zu ergreifen. Jedenfalls sind nun alle Beziehungen gekappt und es wird wohl nicht nur für die Schüler der Schule starke Folgen haben. Ich habe ein Gefühl bekommen, wie schwer es sein kann, bei einer Wechselwirkung zwischen „Hilfsorganisation“ und „Geholfenen“ wirklich gute Resultate raus zu bekommen , vor allem wenn viel Geld im Spiel ist. Zentral ist Gradwanderung zwischen Eigenkontrolle und Investorenbestimmung.
Ich befinde mich gerade im Übergang von der Arbeit in der Schule zur ARYAD. Von den Schülern war es damit kein wirklicher Abschied, was auch irgendwie seltsam ist. Wie das Batik-Projekt weiterlaufen wird, ist momentan durch viele Einflüsse ungewiss geworden. Die Frage ist wo, mit wem und mit welchem Geld? Ich bin nicht mehr in der Schule, weshalb ich es nicht mehr dort machen kann/will. Gestern habe ich das Zimmer in dem Haus von Robert gegenüber vom Schulgelände nun endlich zugesichert bekommen. Damit könnte ich es dort machen aber ob die Schüler dafür Nachmittags die Schule verlassen dürfen ist noch lange nicht klar. Damit ist nicht sicher, ob ich überhaupt Schüler haben werde, die mit mir arbeiten können. Mit welchem Geld? Die Holländer haben mir die Unterstützung zugesagt, mit der ich auf ein anderes Level gehen könnte, nur mit Bedingungen, die ich nicht erfüllen kann. Wie soll ich in Kumasi mit niemandem aber viel Geld arbeiten, wenn ich in Jamasi interessierte 8 Schüler habe aber nur unsere eigenen Einnahmen. Wir werden sehen.
Ansonsten haben wir den Mais vor Haus geerntet und arbeiten konzentriert am Entspannen und mein Bleiben vorbereiten.
Also nicht viel zu erzählen,
Ich denke in einem Monat mehr.
Das Ende des Julis war das Ende des dritten Schulterms und damit meines Dienstes in der Schule. Es kam alles recht plötzlich und ein wenig durcheinander. Auf einmal waren die Examen da und dann rum. Korrigieren und austeilen. Das Schuljahr ist rum und wir sind raus unspektatulär und unerwaehnt. Ereignesreich hingegen war die endgültig offizielle Eröffnung der Dinning Hall. Dafür sind die Sponsoren aus Holland angereist und nach vielen offiziellen und inoffiziellen aber in beiden Fällen aufregenden Meetings und Gesprächen gekrönt von der Eröffnungsrede des Schul Management Komitees, spektakulär wieder abgereist.
Die Holländer sind eine sehr große Organisation, sehr Finanzstark und sehr genau. Man kann die ganze Situation eigentlich nicht beschreiben ohne partei mit eine der Seiten zu ergreifen. Jedenfalls sind nun alle Beziehungen gekappt und es wird wohl nicht nur für die Schüler der Schule starke Folgen haben. Ich habe ein Gefühl bekommen, wie schwer es sein kann, bei einer Wechselwirkung zwischen „Hilfsorganisation“ und „Geholfenen“ wirklich gute Resultate raus zu bekommen , vor allem wenn viel Geld im Spiel ist. Zentral ist Gradwanderung zwischen Eigenkontrolle und Investorenbestimmung.
Ich befinde mich gerade im Übergang von der Arbeit in der Schule zur ARYAD. Von den Schülern war es damit kein wirklicher Abschied, was auch irgendwie seltsam ist. Wie das Batik-Projekt weiterlaufen wird, ist momentan durch viele Einflüsse ungewiss geworden. Die Frage ist wo, mit wem und mit welchem Geld? Ich bin nicht mehr in der Schule, weshalb ich es nicht mehr dort machen kann/will. Gestern habe ich das Zimmer in dem Haus von Robert gegenüber vom Schulgelände nun endlich zugesichert bekommen. Damit könnte ich es dort machen aber ob die Schüler dafür Nachmittags die Schule verlassen dürfen ist noch lange nicht klar. Damit ist nicht sicher, ob ich überhaupt Schüler haben werde, die mit mir arbeiten können. Mit welchem Geld? Die Holländer haben mir die Unterstützung zugesagt, mit der ich auf ein anderes Level gehen könnte, nur mit Bedingungen, die ich nicht erfüllen kann. Wie soll ich in Kumasi mit niemandem aber viel Geld arbeiten, wenn ich in Jamasi interessierte 8 Schüler habe aber nur unsere eigenen Einnahmen. Wir werden sehen.
Ansonsten haben wir den Mais vor Haus geerntet und arbeiten konzentriert am Entspannen und mein Bleiben vorbereiten.
Also nicht viel zu erzählen,
Ich denke in einem Monat mehr.
Freitag, 16. Juli 2010
Monatsbericht Juni - Halb Juli
Ich kriege es einfach nicht hin die Monatsberichte rechtzeitig abzuliefern. Ich hoffe, dass ihr mir das nicht zu uebel nehmt. Aber nu ist er da, hura.
Der Juni war verregnet und angenehm kuehl. Wie ich hoere Kontrastprogramm zu Deutschland derzeit. In diesem Fall aber auch gut so.
Der Term, der im letzten Bericht gerade angefangen hatte, ist nun schon wieder vorbei. Eine Woche nach inoffiziellem und illegalem Midtermbreak ist gerade Sportwettkampf im Dorf und Naechste Woche fangen die Examen an. Daher glaube ich, dass dieser Monat nicht nur schnell rum gegangen ist, da am Ende eh die Zeit fliegt sondern, weil man ihn so gutes ging zusammen gestaucht hat. Die kurze Zeit des Unterrichts war akzeptabel. Meine Schuelerschaft habe ich, beziehungsweise haben sich selbst nur noch auf die Vocational 1 Klasse beschrenkt. Bei denen lief der Unterricht dann schleppend aber gut. In Mathe habe ich mich kuriler Weise erst kurz vor Ende meines Dienstes an der Schule auf die Grundfesten der Mathematikk zurueck gezogen und unterrichte Addition, Subtraktion, Multiplikation und Division grosser Zahlen. Das jedes hoehere Thema kein Sinn macht, wenn die Grundrechenarten noch Probleme machen haette ich mir mal schon frueher einfallen lassen sollen. Ausserdem habe ich nun am Schluss entschieden: ich unterrichte, wozu ihr lust habt: In Mathe waren es die Schueler, die sich zu diesem Thema entschieden haben und in Englisch Unterrichte ich nun in den letzten Stunden eine art Sozialkunde innerhalb der Gehoerlosen Gesellschaft. Was fuer Ghana wichtige Personen wie Andrew Foster(gehoerloser afroamerikanischer Missionar, der die Alphabetisierung der Gehoerlosen nach Ghana gebracht hat) oder News of the Deaf.
Ein grosser Einfluss auf Schul- und Alltagsleben war natuerlich, wie sollte es anders sein die Fussball-WM. Ab Zwoelf Uhr Mittags lag eigentlich ueberall der Unterricht flach und man konnte Lehrer sowie Schueler eher vor Fernsehern finden. Verstaendlich bei dem Event auf Afrikanischem Boden und der Performance die Ghana abgeliefert hat. Es war eigenltich in jedem Gespraech, was man so beluschern konnte von Fusball die Rede. Mein Top WM-Erlebnis @ ASH-Deaf war nach dem ersten Sieg von Ghana, wo wirklich die ganze Dinninghall voll und aus dem Haeuschen war. Es hat an nichts gefehlt. Fahnen, geschminkte Gesichter, Trommelschlag und sogar Rauchbomben haette man mit dem Puder verwechseln koennen, der die ekstatischen Schueler im Jubel umwirbelt hat.
Nichts desto trotz wurde erfreulicher Weise mein Batik-Workshop taeglich von meiner jetzt recht festen Gruppe besucht. Wir haben die Produktion nun richtig ins Rollen gebracht und schon einige Yards verkaufen kommen. Am tollsten ist aber, dass sowoh ich als auch die Schueler immer mehr lernen und eigenverantwortlich ihre Stuecke drucken koennen. Ich muss niemanden mehr zusammen trommeln, ob wir wenn ich anfangen will, sondern wurde taeglich gefragt ob wir denn heute Batiken. Groesste Freude war, das diese Woche es zum ersten Mal ich war der, der gerufen werden musste, da die ganze Gruppe schon geschlossen auf mich gewartet hatte. Die Position der Schulautoritaet ist unveraendert abweisend aber ebenfalls diese Woche war ich dann doch gut genug, vor weisen Besuchern zu zeigen wie tolle Arbeit die Schule doch leistet. Great Success: 6 Yards fuer umgerechnet ca 11 Euro verkauft. Damit 2 Euro ueber Normalpreis.
Was mich aber eigentlich fuer die letzten eineinhalb Monate beschaeftigt hat war die Zusammenarbeit mit der Deaf Association. Von Spenden der Blankeneser und Suelldorfer Kirchengemeinde haben wir 3 Kuehe gekauft. Klingt komisch ist aber so. Eine bleibene Erinnerung mit Ibraham den Markt auszuchecken und Kuhhandel zu betreiben. Die Kuehe sind der Start in grosse Plaene, die wir fuer die Association haben und man kann es die ghanaische Variante einer Geldanlage nennen. Der Plan ist die ausgewachsenen aber duerren Kuehe fuer 3 Monate zu fuettern um sie dann gewinnbringend am Ramadanfest auf dem Muslimischen Markt zu verschaerbeln. Mit dem Gewinn wird dann Land gekauft um eine Farm mit unterschiedlichen Nutzpflanzen zu starten. Der Gewinn, der da dann wiederum rausspringen soll, wird in ein Office gesteckt, der unwahrscheinlich viele Zwecke erfuellen kann, die Ihr euch bestimmt schon denken koennt, uber die ich aber zu einer anderen Zeit berichten werde.
Das wir das Geld allerdings nicht komplett rausgehauen haben, hat uns nun dabei geholfen letzte Materialen zur Vervollstaendigung des Batikworkshops zu kaufen. Doch viel wichtiger als Kuehe, Anlagen oder Batiktoepfe, wir konnten mit nur wenig Geld viel Spass haben. Alle zusammen, haben wir einen AssociationDay @ ASH-Deaf organisiert und durchgefuehrt. Grob 15 Leute kamen mit coolen Association-Shirts und haben zunaechst ein wenig Batik geschnuppert, dann Dame und Menschaergere dich nicht Turniere veranstaltet, zusammen aus eigener Kueche gegessen und am Nachmittag Voleyball und Fussballspiele gestartet. Es war ein schoener Tag wo von Gehoerlosen fuer Gehoerlose mal einiges passiert ist und gros und klein zusammen viel Spass hatten.
Langsam komme ich damit zu dem Punkt, der mich wirklich beschaeftigt hat in der letzten Zeit. Ich will laenger in Ghana bleiben. Und zwar nicht in der Schule, sondern in Zusammenarbeit mit der Association. Ich habe einige Dinge angefangen, wie das Batiken, die Kuehe, was vor allem mit der Association zu tun hatte und generell haben wir viele Traueme und Plaene, von den ich gerne noch helfen moechte einige in die Tat um zu setzen. Auserdem habe ich das Gefuehl, dass ich die Leute erst jetzt richtig kennenlerne und noch einiges nicht verstehe oder weis. Genauso anders herum, merke ich in vielen Situationen, dass auch die Leute mich noch nicht wirklich kennen. Ob ein weiteres halbes Jahr das in egal welche Richtung aendern wird, kann man natuerlich bezweifeln aber ein Versuch ist es sicherlich wehrt.
Es gibt wie immer ein lachendes und ein weinendes Auge und das weinende Auge zusammen mit meinem Bauch vermisst euch und zuhause, Gespraeche, Musik und Umarmungen aber es ist ja auch nicht fuer immer sondern nur ein halbes Jahr, kann ich mir und euch dann nur sagen.
Wer also wie ich das weinende Auge zudrueckt und mir bei Mission HennInGhana 2.0 unter die Arme greifen kann, wuerde mein lachendes Auge noch weiter aufreisen. Bloed, aber Geld spielt halt doch immer eine Rolle. Die Abmachungen waren fuer ein Jahr und ich kann jeden verstehen, der nun sagt, mehr geht nicht. Ihr koennt mir glauben, dass mir jeder bezahlte Euro, der mir zu dem beholfen hat, was ich hier machen und erleben darf, etwas bedeutet. Es waere super, wenn die, die mich weiter unterstuetzen koennen, mir eine Mail schreiben, damit ich weis wie ich noch wo versuchen muss Spenden zu bekommen. Auch ueber eine Mail von jedem anderen, der Lust hat mir zu schreiben, freue ich mich natuerlich. Meine Berichte werde ich weiter schreiben, es sei denn Ihr schreibt mir eine Mail, dass ihr sie nicht mehr bekommen wollt.
An dieser Stelle moechte ich euch fuer die Moeglichkeit danken, die sich mir aus diesen Monatsberichten ergibt. Es ist ein gutes Gefuehl nicht alles fuer sich behalten zu muessen sondern es mitteilen und verarbeiten zu koennen. Zu hoeren und zu wissen, dass sich jemand dafuer interressiert, was ich hier mache, gibt Kraft und Selbstvertrauen, um weiter zu machen. Danke
Euer Henning
Der Juni war verregnet und angenehm kuehl. Wie ich hoere Kontrastprogramm zu Deutschland derzeit. In diesem Fall aber auch gut so.
Der Term, der im letzten Bericht gerade angefangen hatte, ist nun schon wieder vorbei. Eine Woche nach inoffiziellem und illegalem Midtermbreak ist gerade Sportwettkampf im Dorf und Naechste Woche fangen die Examen an. Daher glaube ich, dass dieser Monat nicht nur schnell rum gegangen ist, da am Ende eh die Zeit fliegt sondern, weil man ihn so gutes ging zusammen gestaucht hat. Die kurze Zeit des Unterrichts war akzeptabel. Meine Schuelerschaft habe ich, beziehungsweise haben sich selbst nur noch auf die Vocational 1 Klasse beschrenkt. Bei denen lief der Unterricht dann schleppend aber gut. In Mathe habe ich mich kuriler Weise erst kurz vor Ende meines Dienstes an der Schule auf die Grundfesten der Mathematikk zurueck gezogen und unterrichte Addition, Subtraktion, Multiplikation und Division grosser Zahlen. Das jedes hoehere Thema kein Sinn macht, wenn die Grundrechenarten noch Probleme machen haette ich mir mal schon frueher einfallen lassen sollen. Ausserdem habe ich nun am Schluss entschieden: ich unterrichte, wozu ihr lust habt: In Mathe waren es die Schueler, die sich zu diesem Thema entschieden haben und in Englisch Unterrichte ich nun in den letzten Stunden eine art Sozialkunde innerhalb der Gehoerlosen Gesellschaft. Was fuer Ghana wichtige Personen wie Andrew Foster(gehoerloser afroamerikanischer Missionar, der die Alphabetisierung der Gehoerlosen nach Ghana gebracht hat) oder News of the Deaf.
Ein grosser Einfluss auf Schul- und Alltagsleben war natuerlich, wie sollte es anders sein die Fussball-WM. Ab Zwoelf Uhr Mittags lag eigentlich ueberall der Unterricht flach und man konnte Lehrer sowie Schueler eher vor Fernsehern finden. Verstaendlich bei dem Event auf Afrikanischem Boden und der Performance die Ghana abgeliefert hat. Es war eigenltich in jedem Gespraech, was man so beluschern konnte von Fusball die Rede. Mein Top WM-Erlebnis @ ASH-Deaf war nach dem ersten Sieg von Ghana, wo wirklich die ganze Dinninghall voll und aus dem Haeuschen war. Es hat an nichts gefehlt. Fahnen, geschminkte Gesichter, Trommelschlag und sogar Rauchbomben haette man mit dem Puder verwechseln koennen, der die ekstatischen Schueler im Jubel umwirbelt hat.
Nichts desto trotz wurde erfreulicher Weise mein Batik-Workshop taeglich von meiner jetzt recht festen Gruppe besucht. Wir haben die Produktion nun richtig ins Rollen gebracht und schon einige Yards verkaufen kommen. Am tollsten ist aber, dass sowoh ich als auch die Schueler immer mehr lernen und eigenverantwortlich ihre Stuecke drucken koennen. Ich muss niemanden mehr zusammen trommeln, ob wir wenn ich anfangen will, sondern wurde taeglich gefragt ob wir denn heute Batiken. Groesste Freude war, das diese Woche es zum ersten Mal ich war der, der gerufen werden musste, da die ganze Gruppe schon geschlossen auf mich gewartet hatte. Die Position der Schulautoritaet ist unveraendert abweisend aber ebenfalls diese Woche war ich dann doch gut genug, vor weisen Besuchern zu zeigen wie tolle Arbeit die Schule doch leistet. Great Success: 6 Yards fuer umgerechnet ca 11 Euro verkauft. Damit 2 Euro ueber Normalpreis.
Was mich aber eigentlich fuer die letzten eineinhalb Monate beschaeftigt hat war die Zusammenarbeit mit der Deaf Association. Von Spenden der Blankeneser und Suelldorfer Kirchengemeinde haben wir 3 Kuehe gekauft. Klingt komisch ist aber so. Eine bleibene Erinnerung mit Ibraham den Markt auszuchecken und Kuhhandel zu betreiben. Die Kuehe sind der Start in grosse Plaene, die wir fuer die Association haben und man kann es die ghanaische Variante einer Geldanlage nennen. Der Plan ist die ausgewachsenen aber duerren Kuehe fuer 3 Monate zu fuettern um sie dann gewinnbringend am Ramadanfest auf dem Muslimischen Markt zu verschaerbeln. Mit dem Gewinn wird dann Land gekauft um eine Farm mit unterschiedlichen Nutzpflanzen zu starten. Der Gewinn, der da dann wiederum rausspringen soll, wird in ein Office gesteckt, der unwahrscheinlich viele Zwecke erfuellen kann, die Ihr euch bestimmt schon denken koennt, uber die ich aber zu einer anderen Zeit berichten werde.
Das wir das Geld allerdings nicht komplett rausgehauen haben, hat uns nun dabei geholfen letzte Materialen zur Vervollstaendigung des Batikworkshops zu kaufen. Doch viel wichtiger als Kuehe, Anlagen oder Batiktoepfe, wir konnten mit nur wenig Geld viel Spass haben. Alle zusammen, haben wir einen AssociationDay @ ASH-Deaf organisiert und durchgefuehrt. Grob 15 Leute kamen mit coolen Association-Shirts und haben zunaechst ein wenig Batik geschnuppert, dann Dame und Menschaergere dich nicht Turniere veranstaltet, zusammen aus eigener Kueche gegessen und am Nachmittag Voleyball und Fussballspiele gestartet. Es war ein schoener Tag wo von Gehoerlosen fuer Gehoerlose mal einiges passiert ist und gros und klein zusammen viel Spass hatten.
Langsam komme ich damit zu dem Punkt, der mich wirklich beschaeftigt hat in der letzten Zeit. Ich will laenger in Ghana bleiben. Und zwar nicht in der Schule, sondern in Zusammenarbeit mit der Association. Ich habe einige Dinge angefangen, wie das Batiken, die Kuehe, was vor allem mit der Association zu tun hatte und generell haben wir viele Traueme und Plaene, von den ich gerne noch helfen moechte einige in die Tat um zu setzen. Auserdem habe ich das Gefuehl, dass ich die Leute erst jetzt richtig kennenlerne und noch einiges nicht verstehe oder weis. Genauso anders herum, merke ich in vielen Situationen, dass auch die Leute mich noch nicht wirklich kennen. Ob ein weiteres halbes Jahr das in egal welche Richtung aendern wird, kann man natuerlich bezweifeln aber ein Versuch ist es sicherlich wehrt.
Es gibt wie immer ein lachendes und ein weinendes Auge und das weinende Auge zusammen mit meinem Bauch vermisst euch und zuhause, Gespraeche, Musik und Umarmungen aber es ist ja auch nicht fuer immer sondern nur ein halbes Jahr, kann ich mir und euch dann nur sagen.
Wer also wie ich das weinende Auge zudrueckt und mir bei Mission HennInGhana 2.0 unter die Arme greifen kann, wuerde mein lachendes Auge noch weiter aufreisen. Bloed, aber Geld spielt halt doch immer eine Rolle. Die Abmachungen waren fuer ein Jahr und ich kann jeden verstehen, der nun sagt, mehr geht nicht. Ihr koennt mir glauben, dass mir jeder bezahlte Euro, der mir zu dem beholfen hat, was ich hier machen und erleben darf, etwas bedeutet. Es waere super, wenn die, die mich weiter unterstuetzen koennen, mir eine Mail schreiben, damit ich weis wie ich noch wo versuchen muss Spenden zu bekommen. Auch ueber eine Mail von jedem anderen, der Lust hat mir zu schreiben, freue ich mich natuerlich. Meine Berichte werde ich weiter schreiben, es sei denn Ihr schreibt mir eine Mail, dass ihr sie nicht mehr bekommen wollt.
An dieser Stelle moechte ich euch fuer die Moeglichkeit danken, die sich mir aus diesen Monatsberichten ergibt. Es ist ein gutes Gefuehl nicht alles fuer sich behalten zu muessen sondern es mitteilen und verarbeiten zu koennen. Zu hoeren und zu wissen, dass sich jemand dafuer interressiert, was ich hier mache, gibt Kraft und Selbstvertrauen, um weiter zu machen. Danke
Euer Henning
Montag, 28. Juni 2010
Batik? Laeuft!
Der erste Durchlauf ist geschafft und wir konnten sogar von den ersten Stoffen schon drei verkaufen.

Wachs wird auf Stoff gestempelt
href="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEjwAouShw81Y9BXP6CWnaUVeScL8KT3MR8_AgWz1IWdh40cvqIfkJePU3UCsLqXfQ7aA1nsok_qQw3_3L6E8CMjIjfG5J4nHjdS-womz3tALiuHE84S6GZ3azEWpzgi0_dzmZw9VD66iVQ/s1600/Batik1kl.jpg">
Der Stoff dann gefaerbt


Und am Ende das Wachs ausgekocht und gewaschen.

Wachs wird auf Stoff gestempelt
href="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEjwAouShw81Y9BXP6CWnaUVeScL8KT3MR8_AgWz1IWdh40cvqIfkJePU3UCsLqXfQ7aA1nsok_qQw3_3L6E8CMjIjfG5J4nHjdS-womz3tALiuHE84S6GZ3azEWpzgi0_dzmZw9VD66iVQ/s1600/Batik1kl.jpg">

Der Stoff dann gefaerbt


Und am Ende das Wachs ausgekocht und gewaschen.
Abonnieren
Posts (Atom)
