Monatsbericht Juli
Das Ende des Julis war das Ende des dritten Schulterms und damit meines Dienstes in der Schule. Es kam alles recht plötzlich und ein wenig durcheinander. Auf einmal waren die Examen da und dann rum. Korrigieren und austeilen. Das Schuljahr ist rum und wir sind raus unspektatulär und unerwaehnt. Ereignesreich hingegen war die endgültig offizielle Eröffnung der Dinning Hall. Dafür sind die Sponsoren aus Holland angereist und nach vielen offiziellen und inoffiziellen aber in beiden Fällen aufregenden Meetings und Gesprächen gekrönt von der Eröffnungsrede des Schul Management Komitees, spektakulär wieder abgereist.
Die Holländer sind eine sehr große Organisation, sehr Finanzstark und sehr genau. Man kann die ganze Situation eigentlich nicht beschreiben ohne partei mit eine der Seiten zu ergreifen. Jedenfalls sind nun alle Beziehungen gekappt und es wird wohl nicht nur für die Schüler der Schule starke Folgen haben. Ich habe ein Gefühl bekommen, wie schwer es sein kann, bei einer Wechselwirkung zwischen „Hilfsorganisation“ und „Geholfenen“ wirklich gute Resultate raus zu bekommen , vor allem wenn viel Geld im Spiel ist. Zentral ist Gradwanderung zwischen Eigenkontrolle und Investorenbestimmung.
Ich befinde mich gerade im Übergang von der Arbeit in der Schule zur ARYAD. Von den Schülern war es damit kein wirklicher Abschied, was auch irgendwie seltsam ist. Wie das Batik-Projekt weiterlaufen wird, ist momentan durch viele Einflüsse ungewiss geworden. Die Frage ist wo, mit wem und mit welchem Geld? Ich bin nicht mehr in der Schule, weshalb ich es nicht mehr dort machen kann/will. Gestern habe ich das Zimmer in dem Haus von Robert gegenüber vom Schulgelände nun endlich zugesichert bekommen. Damit könnte ich es dort machen aber ob die Schüler dafür Nachmittags die Schule verlassen dürfen ist noch lange nicht klar. Damit ist nicht sicher, ob ich überhaupt Schüler haben werde, die mit mir arbeiten können. Mit welchem Geld? Die Holländer haben mir die Unterstützung zugesagt, mit der ich auf ein anderes Level gehen könnte, nur mit Bedingungen, die ich nicht erfüllen kann. Wie soll ich in Kumasi mit niemandem aber viel Geld arbeiten, wenn ich in Jamasi interessierte 8 Schüler habe aber nur unsere eigenen Einnahmen. Wir werden sehen.
Ansonsten haben wir den Mais vor Haus geerntet und arbeiten konzentriert am Entspannen und mein Bleiben vorbereiten.
Also nicht viel zu erzählen,
Ich denke in einem Monat mehr.
Samstag, 14. August 2010
Freitag, 16. Juli 2010
Monatsbericht Juni - Halb Juli
Ich kriege es einfach nicht hin die Monatsberichte rechtzeitig abzuliefern. Ich hoffe, dass ihr mir das nicht zu uebel nehmt. Aber nu ist er da, hura.
Der Juni war verregnet und angenehm kuehl. Wie ich hoere Kontrastprogramm zu Deutschland derzeit. In diesem Fall aber auch gut so.
Der Term, der im letzten Bericht gerade angefangen hatte, ist nun schon wieder vorbei. Eine Woche nach inoffiziellem und illegalem Midtermbreak ist gerade Sportwettkampf im Dorf und Naechste Woche fangen die Examen an. Daher glaube ich, dass dieser Monat nicht nur schnell rum gegangen ist, da am Ende eh die Zeit fliegt sondern, weil man ihn so gutes ging zusammen gestaucht hat. Die kurze Zeit des Unterrichts war akzeptabel. Meine Schuelerschaft habe ich, beziehungsweise haben sich selbst nur noch auf die Vocational 1 Klasse beschrenkt. Bei denen lief der Unterricht dann schleppend aber gut. In Mathe habe ich mich kuriler Weise erst kurz vor Ende meines Dienstes an der Schule auf die Grundfesten der Mathematikk zurueck gezogen und unterrichte Addition, Subtraktion, Multiplikation und Division grosser Zahlen. Das jedes hoehere Thema kein Sinn macht, wenn die Grundrechenarten noch Probleme machen haette ich mir mal schon frueher einfallen lassen sollen. Ausserdem habe ich nun am Schluss entschieden: ich unterrichte, wozu ihr lust habt: In Mathe waren es die Schueler, die sich zu diesem Thema entschieden haben und in Englisch Unterrichte ich nun in den letzten Stunden eine art Sozialkunde innerhalb der Gehoerlosen Gesellschaft. Was fuer Ghana wichtige Personen wie Andrew Foster(gehoerloser afroamerikanischer Missionar, der die Alphabetisierung der Gehoerlosen nach Ghana gebracht hat) oder News of the Deaf.
Ein grosser Einfluss auf Schul- und Alltagsleben war natuerlich, wie sollte es anders sein die Fussball-WM. Ab Zwoelf Uhr Mittags lag eigentlich ueberall der Unterricht flach und man konnte Lehrer sowie Schueler eher vor Fernsehern finden. Verstaendlich bei dem Event auf Afrikanischem Boden und der Performance die Ghana abgeliefert hat. Es war eigenltich in jedem Gespraech, was man so beluschern konnte von Fusball die Rede. Mein Top WM-Erlebnis @ ASH-Deaf war nach dem ersten Sieg von Ghana, wo wirklich die ganze Dinninghall voll und aus dem Haeuschen war. Es hat an nichts gefehlt. Fahnen, geschminkte Gesichter, Trommelschlag und sogar Rauchbomben haette man mit dem Puder verwechseln koennen, der die ekstatischen Schueler im Jubel umwirbelt hat.
Nichts desto trotz wurde erfreulicher Weise mein Batik-Workshop taeglich von meiner jetzt recht festen Gruppe besucht. Wir haben die Produktion nun richtig ins Rollen gebracht und schon einige Yards verkaufen kommen. Am tollsten ist aber, dass sowoh ich als auch die Schueler immer mehr lernen und eigenverantwortlich ihre Stuecke drucken koennen. Ich muss niemanden mehr zusammen trommeln, ob wir wenn ich anfangen will, sondern wurde taeglich gefragt ob wir denn heute Batiken. Groesste Freude war, das diese Woche es zum ersten Mal ich war der, der gerufen werden musste, da die ganze Gruppe schon geschlossen auf mich gewartet hatte. Die Position der Schulautoritaet ist unveraendert abweisend aber ebenfalls diese Woche war ich dann doch gut genug, vor weisen Besuchern zu zeigen wie tolle Arbeit die Schule doch leistet. Great Success: 6 Yards fuer umgerechnet ca 11 Euro verkauft. Damit 2 Euro ueber Normalpreis.
Was mich aber eigentlich fuer die letzten eineinhalb Monate beschaeftigt hat war die Zusammenarbeit mit der Deaf Association. Von Spenden der Blankeneser und Suelldorfer Kirchengemeinde haben wir 3 Kuehe gekauft. Klingt komisch ist aber so. Eine bleibene Erinnerung mit Ibraham den Markt auszuchecken und Kuhhandel zu betreiben. Die Kuehe sind der Start in grosse Plaene, die wir fuer die Association haben und man kann es die ghanaische Variante einer Geldanlage nennen. Der Plan ist die ausgewachsenen aber duerren Kuehe fuer 3 Monate zu fuettern um sie dann gewinnbringend am Ramadanfest auf dem Muslimischen Markt zu verschaerbeln. Mit dem Gewinn wird dann Land gekauft um eine Farm mit unterschiedlichen Nutzpflanzen zu starten. Der Gewinn, der da dann wiederum rausspringen soll, wird in ein Office gesteckt, der unwahrscheinlich viele Zwecke erfuellen kann, die Ihr euch bestimmt schon denken koennt, uber die ich aber zu einer anderen Zeit berichten werde.
Das wir das Geld allerdings nicht komplett rausgehauen haben, hat uns nun dabei geholfen letzte Materialen zur Vervollstaendigung des Batikworkshops zu kaufen. Doch viel wichtiger als Kuehe, Anlagen oder Batiktoepfe, wir konnten mit nur wenig Geld viel Spass haben. Alle zusammen, haben wir einen AssociationDay @ ASH-Deaf organisiert und durchgefuehrt. Grob 15 Leute kamen mit coolen Association-Shirts und haben zunaechst ein wenig Batik geschnuppert, dann Dame und Menschaergere dich nicht Turniere veranstaltet, zusammen aus eigener Kueche gegessen und am Nachmittag Voleyball und Fussballspiele gestartet. Es war ein schoener Tag wo von Gehoerlosen fuer Gehoerlose mal einiges passiert ist und gros und klein zusammen viel Spass hatten.
Langsam komme ich damit zu dem Punkt, der mich wirklich beschaeftigt hat in der letzten Zeit. Ich will laenger in Ghana bleiben. Und zwar nicht in der Schule, sondern in Zusammenarbeit mit der Association. Ich habe einige Dinge angefangen, wie das Batiken, die Kuehe, was vor allem mit der Association zu tun hatte und generell haben wir viele Traueme und Plaene, von den ich gerne noch helfen moechte einige in die Tat um zu setzen. Auserdem habe ich das Gefuehl, dass ich die Leute erst jetzt richtig kennenlerne und noch einiges nicht verstehe oder weis. Genauso anders herum, merke ich in vielen Situationen, dass auch die Leute mich noch nicht wirklich kennen. Ob ein weiteres halbes Jahr das in egal welche Richtung aendern wird, kann man natuerlich bezweifeln aber ein Versuch ist es sicherlich wehrt.
Es gibt wie immer ein lachendes und ein weinendes Auge und das weinende Auge zusammen mit meinem Bauch vermisst euch und zuhause, Gespraeche, Musik und Umarmungen aber es ist ja auch nicht fuer immer sondern nur ein halbes Jahr, kann ich mir und euch dann nur sagen.
Wer also wie ich das weinende Auge zudrueckt und mir bei Mission HennInGhana 2.0 unter die Arme greifen kann, wuerde mein lachendes Auge noch weiter aufreisen. Bloed, aber Geld spielt halt doch immer eine Rolle. Die Abmachungen waren fuer ein Jahr und ich kann jeden verstehen, der nun sagt, mehr geht nicht. Ihr koennt mir glauben, dass mir jeder bezahlte Euro, der mir zu dem beholfen hat, was ich hier machen und erleben darf, etwas bedeutet. Es waere super, wenn die, die mich weiter unterstuetzen koennen, mir eine Mail schreiben, damit ich weis wie ich noch wo versuchen muss Spenden zu bekommen. Auch ueber eine Mail von jedem anderen, der Lust hat mir zu schreiben, freue ich mich natuerlich. Meine Berichte werde ich weiter schreiben, es sei denn Ihr schreibt mir eine Mail, dass ihr sie nicht mehr bekommen wollt.
An dieser Stelle moechte ich euch fuer die Moeglichkeit danken, die sich mir aus diesen Monatsberichten ergibt. Es ist ein gutes Gefuehl nicht alles fuer sich behalten zu muessen sondern es mitteilen und verarbeiten zu koennen. Zu hoeren und zu wissen, dass sich jemand dafuer interressiert, was ich hier mache, gibt Kraft und Selbstvertrauen, um weiter zu machen. Danke
Euer Henning
Der Juni war verregnet und angenehm kuehl. Wie ich hoere Kontrastprogramm zu Deutschland derzeit. In diesem Fall aber auch gut so.
Der Term, der im letzten Bericht gerade angefangen hatte, ist nun schon wieder vorbei. Eine Woche nach inoffiziellem und illegalem Midtermbreak ist gerade Sportwettkampf im Dorf und Naechste Woche fangen die Examen an. Daher glaube ich, dass dieser Monat nicht nur schnell rum gegangen ist, da am Ende eh die Zeit fliegt sondern, weil man ihn so gutes ging zusammen gestaucht hat. Die kurze Zeit des Unterrichts war akzeptabel. Meine Schuelerschaft habe ich, beziehungsweise haben sich selbst nur noch auf die Vocational 1 Klasse beschrenkt. Bei denen lief der Unterricht dann schleppend aber gut. In Mathe habe ich mich kuriler Weise erst kurz vor Ende meines Dienstes an der Schule auf die Grundfesten der Mathematikk zurueck gezogen und unterrichte Addition, Subtraktion, Multiplikation und Division grosser Zahlen. Das jedes hoehere Thema kein Sinn macht, wenn die Grundrechenarten noch Probleme machen haette ich mir mal schon frueher einfallen lassen sollen. Ausserdem habe ich nun am Schluss entschieden: ich unterrichte, wozu ihr lust habt: In Mathe waren es die Schueler, die sich zu diesem Thema entschieden haben und in Englisch Unterrichte ich nun in den letzten Stunden eine art Sozialkunde innerhalb der Gehoerlosen Gesellschaft. Was fuer Ghana wichtige Personen wie Andrew Foster(gehoerloser afroamerikanischer Missionar, der die Alphabetisierung der Gehoerlosen nach Ghana gebracht hat) oder News of the Deaf.
Ein grosser Einfluss auf Schul- und Alltagsleben war natuerlich, wie sollte es anders sein die Fussball-WM. Ab Zwoelf Uhr Mittags lag eigentlich ueberall der Unterricht flach und man konnte Lehrer sowie Schueler eher vor Fernsehern finden. Verstaendlich bei dem Event auf Afrikanischem Boden und der Performance die Ghana abgeliefert hat. Es war eigenltich in jedem Gespraech, was man so beluschern konnte von Fusball die Rede. Mein Top WM-Erlebnis @ ASH-Deaf war nach dem ersten Sieg von Ghana, wo wirklich die ganze Dinninghall voll und aus dem Haeuschen war. Es hat an nichts gefehlt. Fahnen, geschminkte Gesichter, Trommelschlag und sogar Rauchbomben haette man mit dem Puder verwechseln koennen, der die ekstatischen Schueler im Jubel umwirbelt hat.
Nichts desto trotz wurde erfreulicher Weise mein Batik-Workshop taeglich von meiner jetzt recht festen Gruppe besucht. Wir haben die Produktion nun richtig ins Rollen gebracht und schon einige Yards verkaufen kommen. Am tollsten ist aber, dass sowoh ich als auch die Schueler immer mehr lernen und eigenverantwortlich ihre Stuecke drucken koennen. Ich muss niemanden mehr zusammen trommeln, ob wir wenn ich anfangen will, sondern wurde taeglich gefragt ob wir denn heute Batiken. Groesste Freude war, das diese Woche es zum ersten Mal ich war der, der gerufen werden musste, da die ganze Gruppe schon geschlossen auf mich gewartet hatte. Die Position der Schulautoritaet ist unveraendert abweisend aber ebenfalls diese Woche war ich dann doch gut genug, vor weisen Besuchern zu zeigen wie tolle Arbeit die Schule doch leistet. Great Success: 6 Yards fuer umgerechnet ca 11 Euro verkauft. Damit 2 Euro ueber Normalpreis.
Was mich aber eigentlich fuer die letzten eineinhalb Monate beschaeftigt hat war die Zusammenarbeit mit der Deaf Association. Von Spenden der Blankeneser und Suelldorfer Kirchengemeinde haben wir 3 Kuehe gekauft. Klingt komisch ist aber so. Eine bleibene Erinnerung mit Ibraham den Markt auszuchecken und Kuhhandel zu betreiben. Die Kuehe sind der Start in grosse Plaene, die wir fuer die Association haben und man kann es die ghanaische Variante einer Geldanlage nennen. Der Plan ist die ausgewachsenen aber duerren Kuehe fuer 3 Monate zu fuettern um sie dann gewinnbringend am Ramadanfest auf dem Muslimischen Markt zu verschaerbeln. Mit dem Gewinn wird dann Land gekauft um eine Farm mit unterschiedlichen Nutzpflanzen zu starten. Der Gewinn, der da dann wiederum rausspringen soll, wird in ein Office gesteckt, der unwahrscheinlich viele Zwecke erfuellen kann, die Ihr euch bestimmt schon denken koennt, uber die ich aber zu einer anderen Zeit berichten werde.
Das wir das Geld allerdings nicht komplett rausgehauen haben, hat uns nun dabei geholfen letzte Materialen zur Vervollstaendigung des Batikworkshops zu kaufen. Doch viel wichtiger als Kuehe, Anlagen oder Batiktoepfe, wir konnten mit nur wenig Geld viel Spass haben. Alle zusammen, haben wir einen AssociationDay @ ASH-Deaf organisiert und durchgefuehrt. Grob 15 Leute kamen mit coolen Association-Shirts und haben zunaechst ein wenig Batik geschnuppert, dann Dame und Menschaergere dich nicht Turniere veranstaltet, zusammen aus eigener Kueche gegessen und am Nachmittag Voleyball und Fussballspiele gestartet. Es war ein schoener Tag wo von Gehoerlosen fuer Gehoerlose mal einiges passiert ist und gros und klein zusammen viel Spass hatten.
Langsam komme ich damit zu dem Punkt, der mich wirklich beschaeftigt hat in der letzten Zeit. Ich will laenger in Ghana bleiben. Und zwar nicht in der Schule, sondern in Zusammenarbeit mit der Association. Ich habe einige Dinge angefangen, wie das Batiken, die Kuehe, was vor allem mit der Association zu tun hatte und generell haben wir viele Traueme und Plaene, von den ich gerne noch helfen moechte einige in die Tat um zu setzen. Auserdem habe ich das Gefuehl, dass ich die Leute erst jetzt richtig kennenlerne und noch einiges nicht verstehe oder weis. Genauso anders herum, merke ich in vielen Situationen, dass auch die Leute mich noch nicht wirklich kennen. Ob ein weiteres halbes Jahr das in egal welche Richtung aendern wird, kann man natuerlich bezweifeln aber ein Versuch ist es sicherlich wehrt.
Es gibt wie immer ein lachendes und ein weinendes Auge und das weinende Auge zusammen mit meinem Bauch vermisst euch und zuhause, Gespraeche, Musik und Umarmungen aber es ist ja auch nicht fuer immer sondern nur ein halbes Jahr, kann ich mir und euch dann nur sagen.
Wer also wie ich das weinende Auge zudrueckt und mir bei Mission HennInGhana 2.0 unter die Arme greifen kann, wuerde mein lachendes Auge noch weiter aufreisen. Bloed, aber Geld spielt halt doch immer eine Rolle. Die Abmachungen waren fuer ein Jahr und ich kann jeden verstehen, der nun sagt, mehr geht nicht. Ihr koennt mir glauben, dass mir jeder bezahlte Euro, der mir zu dem beholfen hat, was ich hier machen und erleben darf, etwas bedeutet. Es waere super, wenn die, die mich weiter unterstuetzen koennen, mir eine Mail schreiben, damit ich weis wie ich noch wo versuchen muss Spenden zu bekommen. Auch ueber eine Mail von jedem anderen, der Lust hat mir zu schreiben, freue ich mich natuerlich. Meine Berichte werde ich weiter schreiben, es sei denn Ihr schreibt mir eine Mail, dass ihr sie nicht mehr bekommen wollt.
An dieser Stelle moechte ich euch fuer die Moeglichkeit danken, die sich mir aus diesen Monatsberichten ergibt. Es ist ein gutes Gefuehl nicht alles fuer sich behalten zu muessen sondern es mitteilen und verarbeiten zu koennen. Zu hoeren und zu wissen, dass sich jemand dafuer interressiert, was ich hier mache, gibt Kraft und Selbstvertrauen, um weiter zu machen. Danke
Euer Henning
Montag, 28. Juni 2010
Batik? Laeuft!
Der erste Durchlauf ist geschafft und wir konnten sogar von den ersten Stoffen schon drei verkaufen.

Wachs wird auf Stoff gestempelt
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Der Stoff dann gefaerbt


Und am Ende das Wachs ausgekocht und gewaschen.

Wachs wird auf Stoff gestempelt
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Der Stoff dann gefaerbt


Und am Ende das Wachs ausgekocht und gewaschen.
Montag, 31. Mai 2010
Monatsbericht April-Mai
Nun ist wirklich lange nichts neues von mir mehr gekommen. Es tut mir Leid, dass Ihr dieses Mal mehr als nur einen Monat auf einen Bericht warten musstet.
Dass ich nicht geschrieben habe lag daran, dass der April hauptsaechlich vom reisen gepraegt war und ich dachte, dass ich dann lieber im naechsten Monat geballt schreiben kann.
Der April war am Anfang vor allem vom Ende des zweiten Terms eingenommen. Es wurde sich wieder auf Examen vorbereitet und jene dann auch geschrieben. Erfreulicher weise, waren sie dieses Mal wesentlich besser und ich musste nicht die Bewertung auf die Ergebnisse zu schneiden, sondern konnte neutral bewerten und trotzdem ein passables Ergebnis erhalten. Allgemein waren die Examen eine gut tuende Bestetiung, dass das was ich geschafft habe zu unterrichten zu mindest bei einigen Schuelern haengen geblieben ist. Im Endstress mit Korrigieren, Noten eintragen und E-Mails verschicken, bin ich dann noch krank geworden. Den Symbtomen nach zu Folge muss es Migrene gewesen sein, wovon ich bisher noch nicht wusste, dass ich sie haben kann. Ich wusste bisher aber auch noch nicht wirklich in welchem Stress man stecken kann. Nach zwei Tagen exessivem kurrierens war dann aber wieder alles ok und ich konnte meine Augen in ihren Hoehlen wieder wie geschmiert bewegen. Dann ging es in meinen ersten wirklichen Urlaub in Ghana. Geplant war mit zwei Freundinnen die Kuesste abzureisen. Als ich dann auskurriert spaeter zu den beiden dazustiess musste leider Susanne, eine der beiden krank frueher zueruck nach Kumasi fahren. Zeit erst allein in einem Beachresort extrem ab vom Schuss nahe Butre, einem Dorf in einer paradiesischen Bucht, am Hang gelegen, was ich auch nur zu fuss ueber einen ziemlich steilen Berg erreicht habe, da ich sonst eine gigantisch teure Taxifahrt von 15Cedi (7,50Euro) fuehr vielleicht 5 km haette bezahlen muessen. Danach haben wir dann noch 3 Tage in der fuer Freiwillige obligatorischen Green Turtle Lodge Strand, Sonne und unsere Buecher genossen. Ich persoenlich wuerde aber jedem eher unser erstes Resort empfehlen, denn oekotouristisch, alternativ und beruehmt hat seinen Preis. Wir konnten uns nur eine Mahlzeit im von Weisen dicht besiedeltem Green Turtle leisten und mussten uns im naechsten Dorf (hervorragend) selbst verflegen. Im Ghana Spirit nahe Butre allerdings, fuer sich, ruhig und abgeschieden ist es wesentlich angenehmer. Spaeter dann haben auch Marlene und ich uns getrennt und ich habe alleine noch eine Abstecher nach Cape Coast, Mankesim, Elmina und Suroundings gemacht. Zusammen mit Malte, meinem ehemaligen Klassenkameraden konnte ich dort noch ein paar wirklich schoene Tage erleben und ein wenig der ghanaischen Geschichte in den ehemaligen Sklavenburgen studieren. Fast genauso spannend und tragisch wie die Geschichte selbstwar, wie die Ghanaer selbst damit umgehen. (posieren vor jeder Kerkertuer, jedem Grab und an jedem Ort, wo so schreckliches passiert ist)
Von der Kuesste zurueck mit kurzem Aufenthalt daheim, ging es nach zwei Tagen dann schon ganz in den Norden Ghanas und sogar noch weiter nach Burkina Faso. Zu viert haben wir das Projekt Visaverlaengerung in die Tat um gesetzt und sind nach Ouagadugou gereist. Burkina Faso, eines der aermsten Laender der Welt, ist teuer. 0,5 Liter Wasser im Plastikbeutel kostet dort dreimal so viel wie in Ghana (8Cent). Es gibt viel mehr Motorraeder und –roller und auch Eselskarren sieht man hier nicht selten. Leider mussten wir die volle Zeit in der Hauptstadt verbringen, da wir dort auf unsere Visa warteten. Daher ist der Einblick, den wir in das Land bekommen haben, bestimmt eher einseitig. Doch dieser Eimblick war trotzdem sehr schoen und ich wuerde Burkina und die Burkinabes nicht nur mit dem tribut „teuer“ da stehen lassen. Vielmehr ist Burkina, wie ich schnuppern konnte gelassen, freundlich, franzoesisch und vor allem musikalisch. Ich habe nicht nur genossen Baguet mit Butter zu essen, sondern auch mein Franzoesisch aus den hintersten Gehirnwindungen herauszukramen, zu entstauben und im Kontakt mit den Leuten einzusetzen. Zum ersten Mal nach 8 Monaten konnte ich wieder Djembe Felle singen hoeren und singen lassen und auch alle anderen musikalischen Variationen frankophoner Kultur haben auch ziemlich viel flow. Und zu gegebener Masen: in Sachen Musik hat Burkina, Ghana ziemlich in der Tasche.
Auch von der Mentalitaet her mochte ich die Bukinabes, die ich getroffen habe sehr gern leiden. Dort ist die franzoesische Sprache und Kultur ganz anders aufgenommen und vermischt mit der eigenen Kultur als das englische in Ghana. Hoere ich zwei Ghanaer mit einander Englisch sprechen, klingt das in den meisten faellen recht hochgestochen, arrogant und wie ich finde neureich. In Burkina allerdings ist der franzoesische Sprachumgang viel normaler und alltaeglicher. Das mag vielleicht an der schoeneren Sprache liegen aber ich denke auch an der Mentalitaet. In Ghana dem afrikanischen Aufsteiger und Vorreiter wird vor allem von der juengeren Generation vieles ghanaische und eigene als doerflich verschriehen und man darf ja nicht zugeben vom Land zu kommen. Ich war zwar nur eine Woche dort, aber in Burkina wirkte das nicht so. Es ist komisch aber in der Zeit, in der ich in Ghana war habe ich auch Deutschland und meine Kultur oder meine Wurzeln noch mal anders kennen gelernt und verstehe sie nun als Schatz. Burkinabes wirken auch so, als haetten sie einen Schatz nur bei einigen Ghanaern bin ich mir oft nicht so sicher. Doch genug der hochtrabenen Sozialanalysen.
Ein Hoehepunkt jener Reise in den trockenen Norden, war das Treffen mit Regina Faehrmann, was nach vielen Komplikationen wieder erwarten doch noch statt finden konnte. Regina hat in Burkina ein Projekt namens Feuervogel aufgebaut, was aus mehreren einheimischen Theatergruppen besteht, die sich mit den Themen HIV/AIDS und FGM befassen. Sie betreiben Aufklaerungsarbeit in allen auch vor allem laendlichen Gebieten des Landes ueber AIDS und gegen die so fatale Frauenbeschneidung. Doch das beeindruckenste an dem ganzen ist das unglaublich einpraegende Medium des Schattentheaters, was die von Regina aufgebauten Theatergruppen benutzen. Bei einer privaten Liveforstellung konnten wir uns ein Bild machen, was fuer einen Eindruck dieses Low-Budget-Kino auf seine Zuschauer ausueben kann. Mehr spannende Informationen zu Feuervogel solltet Ihr euch hier anschauen: www.feuervogel.org
Also wie gesagt. Ich bin viel gereist diesen Break, doch nicht nur. Seit dem ich zurueck bin Laufen die organisatorischen Dinge fuer das Projekt „Batik“ auf Hochtouren. Seit letzter Woche batiken wir. In einem Endspurt und mit Unterstuetzung von einem Fachmann aus der Senior High School in Agona habe ich alle Materialien besorgt und auch die letzten Werkzeuge, die man noch brauchte sind jetzt da. Sodass sich nun eine Gruppe von 15 SchuelerInnen gebildet hat mit den wir uns gegenseitig dieses tolle Handwerk beibringen wollen. Es ist alles noch in der Entwicklung und sowohl Schueler als auch alle anderen Beteiligten oder auch nur die die alles mit scharfen Augen betrachten muessen sich erst einmal an die neue Situation gewoehnen. Etwas freiwillig zu machen ohne wirklichen Lehrer in seiner normalen Rolle ohne Zwang mit viel Selbstbeteiligung, scheint fuer viele neue und so treten manchmal schwierigkeiten auf, wo man keine erwarten wuerde. Im Grossen und ganzen allerdings freue ich mich, dass es jetzt endlich losgeht und das Projekt nicht nur im Stadium der Traeumerein verweilen muss. Es wird immer handfester und heute und in den letzten Tagen waren wir dabei einen vernuenftigen Arbeitsplatz fuer die AG aufzubauen. Wir bauen einen Unterstand hinter unserem Haus, was schon jetzt, bevor das Dach steht ein Abenteuer ist. Gestern in aller fruehe sind Osei, Frimpopng, zwei Schueler und ich in den Bush gegangen um einen Baum zu faellen, den wir aus kostengruenden genauso illegal gefaellten Balken als Pfosten vorziehen. In der Beziehung wird es also hoffentlich bald viele Bilder und Erfolgsbericht geben.
Ich unterrrichte nun seit einer Woche wieder und noch laeuft alles eher schleppend aber ich hoffe, dass sich das bald aendert.
Meine Zusammenarbeit mit der Ashanti Youth Deaf Association wird hoffentlich bald handfester werden und nicht mehr nur aus Behoerdengaengen und General Meetings Bestehen. Das Batik-Projekt soll auch eine Zusammenarbeit mit der Association sein und spaeter sollen die Verantwortung und alle Mittel zum Drucken in den Besitz der Association uebergehen mit der Hofffnung, dass so besser gesichert ist, das wenn ich nicht mehr hier bin, die fuer die es gemacht ist, die gehoerlosen Schueler weiterhin Zugang zu dem Kurs haben koennen. Ansonsten soll die Association wenn moeglich bei dem Draftturnier mithelfen und auch andere Schulaktivitaeten sollen initiiert werden. Was aus dem geplanten Farmprojekt entstehen wird, laesst sich spaeter berichten.
Mehr zu den Entwicklungen hier
In einem Monat
Dass ich nicht geschrieben habe lag daran, dass der April hauptsaechlich vom reisen gepraegt war und ich dachte, dass ich dann lieber im naechsten Monat geballt schreiben kann.
Der April war am Anfang vor allem vom Ende des zweiten Terms eingenommen. Es wurde sich wieder auf Examen vorbereitet und jene dann auch geschrieben. Erfreulicher weise, waren sie dieses Mal wesentlich besser und ich musste nicht die Bewertung auf die Ergebnisse zu schneiden, sondern konnte neutral bewerten und trotzdem ein passables Ergebnis erhalten. Allgemein waren die Examen eine gut tuende Bestetiung, dass das was ich geschafft habe zu unterrichten zu mindest bei einigen Schuelern haengen geblieben ist. Im Endstress mit Korrigieren, Noten eintragen und E-Mails verschicken, bin ich dann noch krank geworden. Den Symbtomen nach zu Folge muss es Migrene gewesen sein, wovon ich bisher noch nicht wusste, dass ich sie haben kann. Ich wusste bisher aber auch noch nicht wirklich in welchem Stress man stecken kann. Nach zwei Tagen exessivem kurrierens war dann aber wieder alles ok und ich konnte meine Augen in ihren Hoehlen wieder wie geschmiert bewegen. Dann ging es in meinen ersten wirklichen Urlaub in Ghana. Geplant war mit zwei Freundinnen die Kuesste abzureisen. Als ich dann auskurriert spaeter zu den beiden dazustiess musste leider Susanne, eine der beiden krank frueher zueruck nach Kumasi fahren. Zeit erst allein in einem Beachresort extrem ab vom Schuss nahe Butre, einem Dorf in einer paradiesischen Bucht, am Hang gelegen, was ich auch nur zu fuss ueber einen ziemlich steilen Berg erreicht habe, da ich sonst eine gigantisch teure Taxifahrt von 15Cedi (7,50Euro) fuehr vielleicht 5 km haette bezahlen muessen. Danach haben wir dann noch 3 Tage in der fuer Freiwillige obligatorischen Green Turtle Lodge Strand, Sonne und unsere Buecher genossen. Ich persoenlich wuerde aber jedem eher unser erstes Resort empfehlen, denn oekotouristisch, alternativ und beruehmt hat seinen Preis. Wir konnten uns nur eine Mahlzeit im von Weisen dicht besiedeltem Green Turtle leisten und mussten uns im naechsten Dorf (hervorragend) selbst verflegen. Im Ghana Spirit nahe Butre allerdings, fuer sich, ruhig und abgeschieden ist es wesentlich angenehmer. Spaeter dann haben auch Marlene und ich uns getrennt und ich habe alleine noch eine Abstecher nach Cape Coast, Mankesim, Elmina und Suroundings gemacht. Zusammen mit Malte, meinem ehemaligen Klassenkameraden konnte ich dort noch ein paar wirklich schoene Tage erleben und ein wenig der ghanaischen Geschichte in den ehemaligen Sklavenburgen studieren. Fast genauso spannend und tragisch wie die Geschichte selbstwar, wie die Ghanaer selbst damit umgehen. (posieren vor jeder Kerkertuer, jedem Grab und an jedem Ort, wo so schreckliches passiert ist)
Von der Kuesste zurueck mit kurzem Aufenthalt daheim, ging es nach zwei Tagen dann schon ganz in den Norden Ghanas und sogar noch weiter nach Burkina Faso. Zu viert haben wir das Projekt Visaverlaengerung in die Tat um gesetzt und sind nach Ouagadugou gereist. Burkina Faso, eines der aermsten Laender der Welt, ist teuer. 0,5 Liter Wasser im Plastikbeutel kostet dort dreimal so viel wie in Ghana (8Cent). Es gibt viel mehr Motorraeder und –roller und auch Eselskarren sieht man hier nicht selten. Leider mussten wir die volle Zeit in der Hauptstadt verbringen, da wir dort auf unsere Visa warteten. Daher ist der Einblick, den wir in das Land bekommen haben, bestimmt eher einseitig. Doch dieser Eimblick war trotzdem sehr schoen und ich wuerde Burkina und die Burkinabes nicht nur mit dem tribut „teuer“ da stehen lassen. Vielmehr ist Burkina, wie ich schnuppern konnte gelassen, freundlich, franzoesisch und vor allem musikalisch. Ich habe nicht nur genossen Baguet mit Butter zu essen, sondern auch mein Franzoesisch aus den hintersten Gehirnwindungen herauszukramen, zu entstauben und im Kontakt mit den Leuten einzusetzen. Zum ersten Mal nach 8 Monaten konnte ich wieder Djembe Felle singen hoeren und singen lassen und auch alle anderen musikalischen Variationen frankophoner Kultur haben auch ziemlich viel flow. Und zu gegebener Masen: in Sachen Musik hat Burkina, Ghana ziemlich in der Tasche.
Auch von der Mentalitaet her mochte ich die Bukinabes, die ich getroffen habe sehr gern leiden. Dort ist die franzoesische Sprache und Kultur ganz anders aufgenommen und vermischt mit der eigenen Kultur als das englische in Ghana. Hoere ich zwei Ghanaer mit einander Englisch sprechen, klingt das in den meisten faellen recht hochgestochen, arrogant und wie ich finde neureich. In Burkina allerdings ist der franzoesische Sprachumgang viel normaler und alltaeglicher. Das mag vielleicht an der schoeneren Sprache liegen aber ich denke auch an der Mentalitaet. In Ghana dem afrikanischen Aufsteiger und Vorreiter wird vor allem von der juengeren Generation vieles ghanaische und eigene als doerflich verschriehen und man darf ja nicht zugeben vom Land zu kommen. Ich war zwar nur eine Woche dort, aber in Burkina wirkte das nicht so. Es ist komisch aber in der Zeit, in der ich in Ghana war habe ich auch Deutschland und meine Kultur oder meine Wurzeln noch mal anders kennen gelernt und verstehe sie nun als Schatz. Burkinabes wirken auch so, als haetten sie einen Schatz nur bei einigen Ghanaern bin ich mir oft nicht so sicher. Doch genug der hochtrabenen Sozialanalysen.
Ein Hoehepunkt jener Reise in den trockenen Norden, war das Treffen mit Regina Faehrmann, was nach vielen Komplikationen wieder erwarten doch noch statt finden konnte. Regina hat in Burkina ein Projekt namens Feuervogel aufgebaut, was aus mehreren einheimischen Theatergruppen besteht, die sich mit den Themen HIV/AIDS und FGM befassen. Sie betreiben Aufklaerungsarbeit in allen auch vor allem laendlichen Gebieten des Landes ueber AIDS und gegen die so fatale Frauenbeschneidung. Doch das beeindruckenste an dem ganzen ist das unglaublich einpraegende Medium des Schattentheaters, was die von Regina aufgebauten Theatergruppen benutzen. Bei einer privaten Liveforstellung konnten wir uns ein Bild machen, was fuer einen Eindruck dieses Low-Budget-Kino auf seine Zuschauer ausueben kann. Mehr spannende Informationen zu Feuervogel solltet Ihr euch hier anschauen: www.feuervogel.org
Also wie gesagt. Ich bin viel gereist diesen Break, doch nicht nur. Seit dem ich zurueck bin Laufen die organisatorischen Dinge fuer das Projekt „Batik“ auf Hochtouren. Seit letzter Woche batiken wir. In einem Endspurt und mit Unterstuetzung von einem Fachmann aus der Senior High School in Agona habe ich alle Materialien besorgt und auch die letzten Werkzeuge, die man noch brauchte sind jetzt da. Sodass sich nun eine Gruppe von 15 SchuelerInnen gebildet hat mit den wir uns gegenseitig dieses tolle Handwerk beibringen wollen. Es ist alles noch in der Entwicklung und sowohl Schueler als auch alle anderen Beteiligten oder auch nur die die alles mit scharfen Augen betrachten muessen sich erst einmal an die neue Situation gewoehnen. Etwas freiwillig zu machen ohne wirklichen Lehrer in seiner normalen Rolle ohne Zwang mit viel Selbstbeteiligung, scheint fuer viele neue und so treten manchmal schwierigkeiten auf, wo man keine erwarten wuerde. Im Grossen und ganzen allerdings freue ich mich, dass es jetzt endlich losgeht und das Projekt nicht nur im Stadium der Traeumerein verweilen muss. Es wird immer handfester und heute und in den letzten Tagen waren wir dabei einen vernuenftigen Arbeitsplatz fuer die AG aufzubauen. Wir bauen einen Unterstand hinter unserem Haus, was schon jetzt, bevor das Dach steht ein Abenteuer ist. Gestern in aller fruehe sind Osei, Frimpopng, zwei Schueler und ich in den Bush gegangen um einen Baum zu faellen, den wir aus kostengruenden genauso illegal gefaellten Balken als Pfosten vorziehen. In der Beziehung wird es also hoffentlich bald viele Bilder und Erfolgsbericht geben.
Ich unterrrichte nun seit einer Woche wieder und noch laeuft alles eher schleppend aber ich hoffe, dass sich das bald aendert.
Meine Zusammenarbeit mit der Ashanti Youth Deaf Association wird hoffentlich bald handfester werden und nicht mehr nur aus Behoerdengaengen und General Meetings Bestehen. Das Batik-Projekt soll auch eine Zusammenarbeit mit der Association sein und spaeter sollen die Verantwortung und alle Mittel zum Drucken in den Besitz der Association uebergehen mit der Hofffnung, dass so besser gesichert ist, das wenn ich nicht mehr hier bin, die fuer die es gemacht ist, die gehoerlosen Schueler weiterhin Zugang zu dem Kurs haben koennen. Ansonsten soll die Association wenn moeglich bei dem Draftturnier mithelfen und auch andere Schulaktivitaeten sollen initiiert werden. Was aus dem geplanten Farmprojekt entstehen wird, laesst sich spaeter berichten.
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In einem Monat
Montag, 24. Mai 2010
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